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HCS12 Controller

   

Mit dem HCS12 Design Kit von Softecmicro werde ich mich jetzt in die Welt der Motorola HCS12 Microcontroller einarbeiten. Das Kit besteht aus einem inDART-HCS12 BDM Pod, das an einen USB Anschluß angeschlossen wird und einem Demoboard mit einem MC9S12DP256 Microcontroller. Das BDM Board wird von der Metrowerks Software, welche im Lieferumfang dabei ist unterstützt. Die HCS12 Special Version des Metrowerks Compilers kann bis zu 32 KB Code aus C Programmen erzeugen. Desweiteren gibt es einen GCC Port für den HC12/HCS12. Das zusammenspiel des GDB mit dem BDM Board wird aber wohl eher nicht funktionieren.



Das Mikrocontrollerboard kann über das BDM Board via USB mit Spannung versorgt werden, wenn man jedoch noch etwas mehr Peripherie zu versorgen hat, so sollte man das MCU Board doch lieber mit einer externen Spannungsquelle versorgen. Das Board ist in unterschiedliche Sektionen aufgeteilt und verfügt über einen großen Prototypbereich. Alle MCU Pins sind auf Steckleisten herausgeführt. Zu Experimentieren sind bereits einige LED´s und Schalter auf dem Board untergebracht. Diese können über einen Jumper abgetrennt werden.



Die auf dem Board verwendete MC9S12DP256 MCU gehört zu der neuen Generation der 68HC12 Mikrocontroller. Die HCS12 CPU ist ein 16 Bit Prozessor. Der Adressraum beträgt 64 KB, wird aber durch eine auf dem Controller integrierte Bankswitchinglogik erweitert. Desweiteren gibt es ein externes Speicherinterface das sowohl 8 als auch 16 Bit breit arbeiten kann. Die MCU selbst verfügt über folgende Eigenschaften.
256 KB Flash
12 KB Ram
4 KB EEPROM
Taktfrequenz bis zu 25 MHz
2 Asynchrone Serielle Schnittstellen ( SCI oder auch RS232 )
3 Synchrone Serielle Schnittstellen ( SPI )
8 Timer Kanäle ( Input Capture / Output Compare )
8 PWM Kanäle separat zu den Timeroutputs
2 8 Kanal 10 Bit A/D Wandler
5 CAN Schnittstellen
BDLC und IIC Schnittstellen.
Insgesamt sind 89 I/O Pins vorhanden.

Das programmieren und debuggen des Boards findet via BDM12 statt. Leider läßt sich so ein Chip im 112 Poligen QFP Gehäuse für den Hobbyisten nur noch schwer selbst verarbeiten. Es gibt allerdings den MC9S12C32 im 52 QFP gehäuse mit einem Pinabstand von 0,65 mm. Nachdem mir das SMD löten bei meinen anderen versuchen so gut gelungen ist habe ich mich auch daran versucht. Der Chip ist jetzt auf einen Adapter gelötet und wird dann demnächst mit dem restlichen drumherum versorgt. Als BDM Lösung verwende ich dafür einen selbstgebauten BDM Adapter der mit der TBDML Software betrieben wird.

 

 

 

 
     

 

   © 2005 by Eckhard Gosch •  eckhard@eckhard-gosch.de